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Montag, 12. April 2010

Schatz

"Wertschätze am anderen, was er ist, anstatt das zu verurteilen, was er nicht ist"

Donnerstag, 8. April 2010

Was muss meine Traumfrau haben?

Was muss eine Frau haben, um mich zu verzaubern?

Diese Frage ist es wert, genauer untersucht zu werden.

Dazu habe ich drei Kategorien erstellt:

1. Must-have: Ein unbedingtes Muss!
2. Nice-to-have: Dazu sage ich nicht nein, kann notfalls aber auch ohne leben
3. Can-have: Ist keine Notwendigkeit


MUST-HAVE

Nichtraucher
niedlich/kindliches/attraktives Aussehen, halt ein Hingucker für mich.
ordentlich  
zuverlässig: You can count on her!
schlank/normalgewichtig
intelligent
offen+ehrlich
kreativ
selbstbewusst
8-12 Jahre jünger
(oder jünger aussehend)
tattoofrei
Stil+Geschmack
Hat Hobbies/Leidenschaften
Stupsnase!
lernwillig
Gutes Verhältnis zu Eltern
hohe soziale Kompetenz
Spass am Sex
Spass an körperlicher Nähe




NICE-TO-HAVE

Blond, rothaarig
sportlich
schöne Beine
attraktiver Körper
Leseratte
Kommunikativ

CAN-HAVE
Brille
schwarz oder brünett
Kinder
geschieden


Nun, das sind die Dinge, die SIE in die Waagschale werfen kann, und nun die Preisfrage:
Was kann ich bieten, was kann ich in die Waagschale werfen ?

Nichtraucher - das bin ich auch.

niedlich/kindliches Aussehen - Nun, niedlich schaue ich nur unter besonderen Umständen aus :-) Aber Mann muss ja nicht niedlich aussehen, um attraktiv zu sein! Eher männlich-markant.... und ich sehe recht passabel aus!

ordentlich - ja, ich tendiere zur Ordentlichkeit, mit leichtem Einschlag zur Schusseligkeit..... da sollte sie schon ein wenig mehr Ordentlichkeit in die Waagschale werfen ;-)

zuverlässig:You can count on her! - Ja, das bin ich auch....und hilfsbereit!

schlank/normalgewichtig - Nun, ich bin zwar nicht schlank, tendiere eher Richtung Normal bis ein wenig zu viel, aber das liesse sich durchaus ändern ;-)

intelligent - bin ich auch. Offizielle Messungen ergaben einen IQ von 120.
Ich will kein Dummchen haben.

offen+ehrlich - Ja, das sollte sie sein. Bin ich tendenziell auch.
Ich arbeite dran, ehrlicher zu mir und anderen zu sein!

kreativ - Das bin ich. Ich liebe basteln, Heimwerken und Lösungen für Probleme zu finden.

selbstbewusst - DARAN arbeite ich sehr!

8-12 Jahre jünger (oder jünger aussehend) - Ich biete zehn Jahre mehr Lebenserfahrung :-)

tattoofrei - bin ich auch. Ich mag keine Tattoos.

Stil+Geschmack - Den entwickel ich auch gerade ;-)

Hat Hobbies/Leidenschaften - Habe ich : Rhetorik, Tanzen, Computer, Kampfsport, Kommunikation

Stupsnase! - Habe ich nicht ;-))

lernwillig - Ich lerne für mein Leben gerne neues - neue Leute, Dinge, Kulturen.

hohe soziale Kompetenz - Sie sollte gut kommunizieren und auf andere Menschen zugehen
können - Daran arbeite ich ebenfalls!

Spass am Sex: Sie sollte schon Freude daran haben und eine unverkrampfte Einstellung zum eigenen Körper haben! Habe ich doch auch.... :-)

Spass an körperlicher Nähe: Kuscheln und streicheln sind ein Muss - und ich
bin ja sowas von kuschelig-flauschig ;-)

NICE TO HAVE

Gutes Verhältnis zu Eltern - habe ich, und wäre recht nett, wenn sie auch ein Familienmensch ist

Blond, rothaarig - hey, ich bin dunkelblond!! Und Rothaarige finde ich unglaublich
fazinierend!

sportlich - Ich mache auch sport - kampfsport und Tanzen.

schöne Beine, attraktiver Körper - Habe ich doch auch ;-))

Leseratte - auch ich lese gerne. Ob sie sich auch gute Allgemeinbildung hat, so
wie ich??

Kommunikativ - ich arbeite dran - wozu bin ich sonst im Rhetorikverein? ;-)

CAN-HAVE
Brille - Hab ich noch nicht, aber ich finde Frauen mit Brille süß

schwarz oder brünett - wenn der Rest stimmt...!

Kinder - kann sie notfalls haben.... wenn der Rest stimmt ;-)

geschieden - why not? Eine Frau mit Vergangenheit ist mir lieber als eine ohne...!

Dienstag, 23. März 2010

Urteile

Dein Urteil über den anderen sagt mehr über dich aus, als über den anderen.

(von mir)

Angst

"Angst ist sehr clever. Das muss sie auch sein, oder Sie würden sehr schnell feststellen, dass sie nur eine Illusion ist, in welchem Falle sie verschwinden müsste und es gefällt ihr hier einfach zu gut, als dass sie kampflos abzieht"

Nina Deissler

Freitag, 12. März 2010

Ankommen

Erst wenn Du bei Dir selbst angekommen bist, kannst Du auch bei anderen gut ankommen.

Dienstag, 9. März 2010

Sichtweisen

Wir sehen die Dinge nicht wie sie sind...
wir sehen die Dinge wie wir sind.

Montag, 25. Januar 2010

Entscheidungen treffen

In der aktuellen Ausgabe von "Psychologie Heute" gibt es das Titelthema "Entscheidungen treffen". Nun bin ich nicht gerade jemand, der schnell und souverän Entscheidungen treffen kann, und daher hat mich das sehr interessiert.

Folgende 5 Faktoren stellt der Artikel als Entscheidungshilfe hervor:

1- Oft treffen wir keine Entscheidung, um alle Türen offen zu halten, um nichts zu verpassen. Daher der Tipp: Habe keine Angst vor Verlusten. Finde heraus, welche Dinge wirklich wichtig für Dich sind. Und entscheide danach.

2- Denke bei Entscheidungen an die Gegenwart, aber auch an die Zukunft. Welche kurzfristen, aber auch welche langfristigen Auswirkungen hat Dein Tun?
Es gibt eine gute Faustregel dafür: Die 10-10-10 Regel.
Wie wirkt sich meine Entscheidung in 10 Minuten, 10 Monaten und in 10 Jahren aus?

3- Nachdenken ohne Aufmerksamkeit (unbewusste Informationsverarbeitung).Sammel nicht endlos Informationen, und martere nicht Deinen Kopf - Vertraue
auf Dein Bauchgefühl, Deine Intuition! (Buchtipp: "Blink" von Malcom Gladwell)

4- Nach der "richtigen","besten" Entscheidung streben : Wir sollten aufhören zu suchen, wenn wir etwas gefunden haben. Strebe nicht danach, das Maximum haben wollen.
Stelle die "Katastropenfrage": Was wäre, wenn die Entscheidung sich als falsch herausstellt? Was würde mich an meinem 70. Geburtstag zum Weinen bringen? Was täte ich bedauern, weil ich die Chance verpasst habe?

5- Abwarten können: Alles hat seine Zeit. Meist handeln wir hastig und unüberlegt, nach dem Verstand, nach Gewohnheit oder aus dem Zwang, nicht aufzufallen (Konformismus, Regeln). Zaudern bringt uns dem Wollen näher.

Samstag, 16. Januar 2010

Nichts erwarten

"Not expecting anything can make the reality of everything be more possible" ;-)

Freitag, 15. Januar 2010

Der Weg ist das Ziel

Viele, die ein Ziel erreichen wollen, scheitern, weil sie auf ihrem Weg nicht vorankommen. Sie kommen nicht auf die Idee, einen anderen Weg einzuschlagen, der viel schneller zum Ziel führt.

Manche Wege stellen sich als Irrwege heraus. Nun kann man fragen: Wie vermeide ich einen Irrweg? Ganz einfach: Gar nicht. Man erkennt, wo man hingeht, halt erst beim Gehen. Gehe mit offen Augen Deinen Weg, achte dabei, wie Du dich fühlst, und schau auf Dein Ziel. Bringt Dich Dein Weg näher zum Ziel? Oder verlierst Du es aus den Augen? Dann ist es Zeit, eine andere Richtung einzuschlagen, Deine Strategie zu überdenken. Beinhaltet Deine Strategie, auf Umwegen das Ziel zu erreichen? Oder geht es anders einfacher?

Denke nach. Und dann handle ohne Zögern.

Donnerstag, 7. Januar 2010

Komfortzone

Was ist denn das, die Komfortzone? Das ist der Bereich, in dem wir uns sicher und geborgen fühlen, so richtig kuschelig und heimelig. Alles innerhalb unseres "Wohlfühlbereichs". Treten wir aus unserer Komfortzone heraus, empfinden wir Angst und Unsicherheit. Kennst Du das Gefühl "Das mache ich morgen! Heute fühle ich mich nicht so, lieber erst mal entspannen und fernseh schauen, was nettes essen!", wenn Du was unangenehmes machen musst oder etwas ungewohntes, neues? So ging es mir heute, als Chef meint: "Kannst Du mal in England anrufen, um nach den Frachtkosten zu fragen?". Telefonieren ist nun nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung, und dann noch auf englisch...!

Da meldete sich mein "Wie komm ich da wieder raus" - Gefühl...ein unagenehmes Ziehen in der Magengegend, ein untrügliches Zeichen dafür, dass ich meine Komfortzonengrenze erreicht habe, und der Zöllner den Grenzbaum hochfuhr und mich durchwinken will ins unbekannte Neuland...

In solcher Situation können wir zweierlei tun: Vermeiden oder reinspringen. Oft vermeiden wir dieses und sagen uns "das mache ich morgen!".

In dieser Situation hatte ich aber sanften Druck von aussen (oft hilfreich!) und führte das Telefonat und erhielt die benötigte Information.

Warum haben wir dieses Gefühl?

Ich bin überzeugt, dieses Gefühl tritt immer dann auf, wenn wir auf neues, ungewohntes, unbekanntes stossen. Kurz: Eine Lernerfahrung - immer, wenn wir etwas Neues lernen! Etwas Neues lernen heisst: Wir führen eine Tätigkeit aus, die wir nicht blind beherrschen (sonst würden wir ja nichts Neues lernen!). Etwas, das neu ist, weckt allerdings auch Unsicherheit, wir können Fehler machen - aber das ist das Essentielle am Lernen: Fehler machen. Wer Kleinkinder beim Laufenlernen beobachtet, weiss, dass Hinfallen unumgänglich ist.  Alle Tätigkeiten, die nicht zum Lernziel führen, müssen ja erst mal identifiziert und als nicht erfolgsversprechend gespeichert (oder verworfen) werden!

Und das Fehlermachen ist das, was uns Angst macht: Wir sind darauf konditioniert, Fehler als bööööse anzusehen und sie zu vermeiden. Aber das heisst auch, Neues zu vermeiden....

Eine andere Sache ist es, wenn bereits negative Erfahrungen gemacht wurden (z.B. Angst vor Hunden, weil man schon mal gebissen wurde). Viele Menschen haben negative Erfahrungen beim Lernen an sich gemacht (Stichwort Schule!), und haben daher Angst vorm Lernen anerzogen bekommen, und daher bleiben sie in ihrer Komfortzone..... ein Teufelskreis. Das gute aber ist: Wir können auch negative Erfahrungen "verlernen" - schliesslich wurden sie auch irgendwann einmal gelernt.

Bzgl. Neues lernen denke ich: Wenn ich was neues lerne, dann darf ich mich blöde anstellen! Dann erlaube ich mir, auf den Arsch zu fallen! Dann schicke ich halt mein Ego eben mal kurz auf Urlaub. Dann gebe ich mir die Erlaubnis, ein Dilettant zu sein. Und Spass daran zu haben, am Erfolgserlebnis, etwas Neues gelernt zu haben!

The famous walk of Francis Galton - Wir sind was wir denken….

Francis Galton war ein Cousin Charles Darwins und Begründer der Psychologie. Er galt zu seiner Zeit als einer der klügsten Köpfe Englands.

Er ist der Begründer der modernen Erblehre und entdeckte unter anderem, daß jeder Mensch auf den Fingerkuppen ein einmaliges und unverwechselbares Muster trägt; er befasste sich mit psychologischen Problemstellungen.

Eines Tages machte er folgendes „Gedankenexperiment“:

Bevor er seinen täglichen Spaziergang durch London antrat, stellte er sich ganz plastisch vor: „Ich bin der bestgehasste Mensch Englands!“. Nach einigen Minuten Konzentration auf diese Vorstellung trat er seinen Spaziergang an (und hat somit auch noch das Mentaltraining erfunden)....

Doch es war alles andere als ein gewöhnlicher Ausflug: Einige Passanten riefen ihm Schimpfworte zu oder wandten sich mit Gebärden der Abscheu von ihm. Wohlgemerkt, im London des 19ten Jahrhunderts! Ein Hafenarbeiter rempelte ihn im Vorbeigehen mit dem Ellbogen an, so dass er in den Dreck fiel. Sogar die Tiere reagierten allergisch auf ihn: Denn als Galton an einem Pferd vorbeiging, schlug dieses aus und trat ihm in die Hüfte, so dass er wiederum zu Boden ging. Als es daraufhin zu einem kleinen Volksauflauf kam, ergriffen die Leute auch noch Partei für das Pferd  - das wurde Galton zuviel und er zog sich schnell zurück nach Hause.

Was lernen wir daraus?  Du bist, was du denkst!

Im alt-indischen Dhammapda, der „Lehre von den Denksinnen“, findet sich folgende Aussage: „Alles, was wir sind, ist das Ergebnis dessen, was wir gedacht haben; es liegt in unseren Gedanken begründet, und es ist auf unseren Gedanken aufgebaut.“